Nach Prüfung aller Wöhrl-Standorte in Süd- und Ostdeutschland auf ihre langfristigen Wachstums- und Ertragspotenziale hat der Vorstand und Aufsichtsrat entschieden, die Geschäfte in Nürnberg-Langwasser, in Roth, im Münchner-Shoppingcenter PEP sowie in dem Center Potsdamer Platz Arkaden in Berlin-Mitte zu schließen.
„Die Filialschließungen sind leider unerlässlich, um Wöhrl wieder nachhaltig in die Profitabilität zurückzuführen und als Ganzes erhalten zu können. Bei allen Standorten, die betroffen sind, sehen wir auch unter Annahme günstigster Rahmenbedingungen langfristig nicht die Chance, dass sie einen positiven Ergebnisbeitrag für unsere Gruppe leisten können“, sagt Dr. Christian Gerloff, Chief Restructuring Officer bei Wöhrl.
Die zur Schließung anstehenden Filialen beschäftigen insgesamt 146 Mitarbeiter von bundesweit knapp 2.000 Beschäftigten der Wöhrl-Gruppe und umfassen eine Verkaufsfläche von rund 13.700 qm. Die betroffenen Mitarbeiter werden nach Angaben von Wöhrl sukzessive in den kommenden Wochen ihre Kündigung erhalten. Zugleich werde ihnen die Möglichkeit eingeräumt, sich auf freie Stellen in benachbarten Filialen zu bewerben. Die Schließungen sollen – je nach Standort – im Laufe der kommenden sechs Monate erfolgen.
Das operative Geschäft in den Modehäusern soll bis zur jeweiligen Schließung ohne Einschränkungen und mit dem aktuellen Sortiment weiterlaufen.