Martin Weber wird zeitgleich aus dem Aufsichtsrat ausscheiden. Er gehörte dem Aufsichtsrat seit der ersten Konstituierung im Dezember 2013 an und hatte die Position interimistisch inne. Martin Weber ist General Partner bei Holtzbrinck Ventures, einer der ersten Investoren in Zalando.
Der Zalando-Aufsichtsrat setzt sich somit wie folgt zusammen: Cristina Stenbeck (Vorsitzende), Lorenzo Grabau (stv. Vorsitzender), Lothar Lanz, Anders Holch Povlsen, Kai-Uwe Ricke und Alexander Samwer. Cristina Stenbeck, Vorsitzende des Zalando-Aufsichtsrates, sagte: „Ich freue mich, Kai-Uwe Ricke im Zalando Aufsichtsrat begrüßen zu dürfen. Zalando wird von seiner Erfahrung enorm profitieren.“
Außerdem werden drei Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat einziehen: Christine de Wendel (Frankreich), Christoph Stark (Logistik) und Benjamin Krümel (Einkauf Mode) werden laut Zalando im Aufsichtsrat eine starke, arbeitnehmernahe Perspektive vertreten.
Darüber hinaus hat Zalando seine Rechtsform in eine Europäische Aktiengesellschaft (Societas Europaea/SE) umgewandelt. Damit will der Onlinehändler die Leitung und Kontrolle des Unternehmens stärken und professionalisieren. Die neue Rechtsform wurde am 28. Mai in das Handelsregister eingetragen. Zalando firmiert damit ab sofort als Zalando SE. Die neue Rechtsform hat laut dem Unternehmen keine Auswirkungen auf das laufende Geschäft oder den Unternehmenssitz, der in Berlin bleibt. „Zalando ist ein europäisches Unternehmen: Wir sind in 15 europäischen Märkten tätig, erzielen mehr als die Hälfte unserer Umsätze außerhalb von Deutschland und unser Team wird immer internationaler. Zalando hat jetzt die Rechtsform, die zu einem modernen Unternehmen passt und unseren internationalen Ansatz reflektiert“, sagte Rubin Ritter, Mitglied des Zalando-Vorstands.