„Wir wollen zum Betriebssystem der Mode werden“, erklärte Zalando-Vorstand Rubin Ritter am 16. Juni in Berlin. Dazu gehöre auch das neue Angebot an die Lieferanten, das unter der Bezeichnung Zalando Fulfillment Solutions läuft. „Wir haben in den vergangenen sechs Jahren ein leistungsstarkes Logistiknetzwerk und intern ein großes Know-how aufgebaut“, erklärte Zalando-Logistikchef Jan Bartels. Netzwerk und Wissen wolle man nun auch externen Partnern zur Verfügung stellen. Aktuell betreibt das Unternehmen acht Logistikzentren in fünf Ländern. Genutzt wird der Service zum Start von der Bestseller-Gruppe aus Dänemark, zu der unter anderem die Marken Vero Moda und Jack & Jones gehören. Bestseller-Chef Anders Holch Povlsen ist mit einem Anteil in Höhe von 10% zudem der zweitgrößte Aktionär von Zalando.
Ziel: Umsatz bis 2020 verdoppeln
Auch dank dem Fulfillment-Service will Zalando auch in den nächsten Jahren weiter wachsen. Ziel ist es laut Rubin Ritter, den Umsatz von aktuell 3,6 Mrd. Euro bis 2020 zu verdoppeln. „Wir sind noch ein eher kleines Unternehmen, verglichen mit dem, was Zalando werden könnte“, so Ritter.