Das erste Quartal lief für den Online-Marktplatz Zalando profitabler als im Jahr zuvor. So konnte das Bruttowarenvolumen (GMV) um 1,3% gesteigert werden, ebenso die bereinigte EBIT-Marge, die ebenfalls um 1,3% anstieg. Insgesamt stieg das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern auf 28,3 Mio. Euro an. Im letzten Jahr konnte nur ein Rückgang von -0,7% erzielt werden. Der Nettoverlust reduzierte sich von 38,5 Mio. Euro auf 8,9 Mio. Euro. Laut Zalando sei diese deutliche Verbesserung der Profitabilität auf niedrigere Logistikkosten und ein erfolgreiches Bestandsmanagement zurückzuführen.
Das Unternehmen sehe in den Ergebnissen außerdem auch eine Bestätigung in der eigenen Strategie. „Wir setzen unsere Ökosystem-Strategie erfolgreich um, und wir freuen uns über die positive Resonanz von Kundinnen und Partnern im ersten Quartal“, sagt Zalando-CFO Dr. Sandra Dembeck. „Im B2C-Bereich zeigen unsere Kund*innen verstärktes Interesse an unserem hochwertigen Sortiment, digitalen Tools, Angeboten und inspirierenden Inhalten. Im B2B-Bereich überzeugt unser einzigartiges Angebot neue Partner. Unsere Wachstumsinitiativen in beiden Bereichen zeigen Wirkung und tragen zu den Ergebnissen bei. Das bestärkt uns auf unserem Weg.“ Der Umsatz in den ersten drei Monaten sank um rund 0,6% auf 2,24 Mrd. Euro.
Die Prognose für das gesamte Jahr behält das Unternehmen bei. Weiterhin werde ein Wachstum des Umsatzes und des Bruttowarenvolumens um zwischen 0 und 5 % erwartet. Zalando rechne außerdem mit einem EBIT zwischen 380 und 450 Mio. Euro.
Im D2C-Bereich setzte Zalando neben einem Ausbau des Lifestyle- und Modeangebots auch auf neue Partnerschaften. So konnte der Online-Riese etwa die Sportmarke On in 22 Märkten einführen. Auch eine Ausweitung gewisser Dienstleistungen, wie etwa genauerer Größenempfehlungen wurde europaweit erzielt. Des weiteren wurde der Funktionsumfang des Zalando Assistant erweitert, um die intuitive Bedienung des Marktplatzes zu ermöglichen.