Zeos übernimmt bei der Zusammenarbeit die Kommissionierung, den Versand, die Retourenabwicklung und die Bearbeitung von Endkundenanfragen zur Logistik. Die Händler müssten ihren Bestand nicht mehr auf die verschiedenen Vertriebskanäle aufteilen. Damit würde das Risiko wegfallen, an der falschen Stelle zu viel Ware zu haben, die anderswo fehlt. Außerdem könnten so Versandkosten gespart werden, wenn Pakete von mehreren Zeos-Partnern effizient gemeinsam versendet werden. Auch die Analyse des Online-Business falle schwerer, je mehr unterschiedliche Nutzeroberflächen vorhanden sind. Durch die Nutzung von Zeos könne die Performance eines Artikels mit einheitlichen Kennzahlen besser überprüft werden. Der Händler ist weiterhin für die Auswahl und Pflege ihres Produktangebots, Produktbeschreibungen und Preise verantwortlich, muss sicherstellen, dass Zalando über ausreichend Lagerbestände verfügt, um die Nachfrage zu decken, und ist für die Präsentation der Produkte sowie für Marketingkampagnen zuständig. Für Zalando ist die Öffnung der Fulfillment-Infrastruktur Teil der Strategie, das B2B-Segment als Säule des Unternehmens zu stärken und in dem Bereich wachsen zu wollen. Im dritten Quartal 2024 ist Zalando mit seinem B2B-Geschäft, das neben Zeos auch Tradebyte gehört, um 11,1% auf 239,7 Mio. Euro gewachsen.