Lederwaren

Picard meldet vorläufiges Schutzschirmverfahren an

Der Taschenspezialist Picard Lederwaren GmbH & Co. KG hat am 11. Mai ein vorläufiges Schutzschirmverfahren angemeldet.

„Es bleibt uns leider kein anderer Weg, als dieses Schutzschirmverfahren durchzuführen“, teilt der Taschenspezialist Picard Lederwaren aus Obertshausen mit. „Zu groß sind die Umsatz- und Zahlungs-Verluste aus dem Einzelhandel, vor allem der unserer ausländischen Kunden und unserem Key Account Galeria Karstadt Kaufhof. Auch unsere eigenen Shops, die vor allem in den deutschen Flughäfen zu finden sind, haben bis auf weiteres keine Kunden.“

Die Corona-Krise treffe Picard auf allen Ebenen. Nur der Online-Bereich funktioniere gut, was im Ganzen nicht ausreiche, um einer in Zukunft drohenden Insolvenz auszuweichen. 
Während der Zeit des Schutzschirms genießt Picard Gläubigerschutz. „Der Schutzschirm gibt uns nun die Möglichkeit, ein schlüssiges Sanierungskonzept zu erarbeiten, das wir auf die Zukunft anpassen.“

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Tobias Kurtz / 12.05.2020 - 14:31 Uhr

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