Der Vertriebsexperte verantwortet künftig die Bereiche Wholesale im In- und Ausland, Retail sowie den Bereich Private Label, teilt Picard mit. Erst im Januar hatte der Lederwarenspezialist Martin Picard zum neuen CEO berufen und damit den Generationswechsel in der Führung des Familienunternehmens weiter vorangetrieben.
„Ich freue mich sehr, jemanden mit so viel Erfahrung im operativen Vertrieb und in der Vertriebsleitung an Bord zu haben“, sagt Martin Picard. „Andreas hat sehr viel Gespür für Vertrieb und Menschen und verfügt zudem über ein sehr starkes Branchennetzwerk. Ich bin überzeugt, dass wir mit ihm den nächsten entscheidenden Schritt gehen können.“
Heep bringt langjährige Erfahrung aus internationalen Marken- und Vertriebsstrukturen mit. In seiner Zeit bei Adidas verantwortete er den Bereich Adidas Originals sowie große Teile der Fashion- und Lifestyle-Organisation in Zentraleuropa und prägte die Entwicklung der Marke im Handel über viele Jahre entscheidend mit. Weitere Stationen wie Bose unterstreichen seine Expertise in Markenführung, Vertrieb und strategischer Geschäftsentwicklung.
Zuletzt begleitete Heep mit seiner Beratungsplattform Brandcoaches nationale und internationale Marken aus den Bereichen Sport, Fashion und Lifestyle bei Wachstum, Markenpositionierung und Vertriebsentwicklung. Bei Picard soll er insbesondere die weitere Positionierung der Marke im nationalen und internationalen Handel vorantreiben sowie neue Wachstumspotenziale erschließen.
„Picard verbindet fast 100 Jahre Markengeschichte mit enorm viel Potenzial für die Zukunft“, sagt Andreas Heep. „Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Reise und darauf, gemeinsam mit dem Team die nächsten Entwicklungsschritte der Marke aktiv mitzugestalten.“
Picard setzt nach eigenen Angaben auf die Symbiose strategischer Modernisierung mit handwerklicher Kontinuität und Craftmanship. Trotz internationaler Ausrichtung sitzt am Standort Obertshausen bis heute Feintäschner-Handwerk im Unternehmen. Feintäschnermeister und Lederhandwerker prägten bis heute das Qualitätsverständnis der Marke und bringen ihre Expertise auch in Themen wie Produktentwicklung und Reparaturservice ein.
Künftig will Picard einen stärkeren Fokus auf Markenprofil, internationale Vertriebsstrukturen und die Positionierung im Accessible-Premium-Segment legen. „Dafür braucht es Menschen, die operative Stärke mit Markenverständnis verbinden. Andreas bringt genau diese Kombination mit und passt auch menschlich hervorragend zu unserem Weg und unserer Unternehmenskultur“, ergänzt Martin Picard. „Dass bei uns bis heute Feintäschnermeister im Unternehmen arbeiten und wir genau wissen, wie eine Tasche von Grund auf entsteht, ist für uns kein nostalgischer Faktor, sondern ein echter Wettbewerbsvorteil. Gerade im Premium- und Qualitätssegment wird dieses Verständnis wieder wichtiger.“