Mit zehn Thesen zeichnete Müller sein Bild der Zukunft. Für den Schuhhandel sicher interessant und zukunftsweisend dürfte der Komplex des "Virtual Fitting" sein, also die virtuelle Anprobe – die gerade auch vor dem Hintergrund der Passform-Problematik eine wichtige Rolle im Schuhhandel spielen könnte.
Mehr Technik muss, so Müller, nicht mehr Komplexität bedeuten. Zunehmend bekommt das Individuum statt einer Informationsflut selektierte, auf die Bedürfnisse zugeschnittene Informationen – was wiederum auch im Bereich Werbung neue Dimensionen eröffnen könnte.
Der Trend "Phygital" schließlich kombiniert die physische mit der digitalen Welt. So könnte ein Schuh im Regal gleich mit digitalen Informationen versehen sein. Auch 3D Druck bietet neue Möglichkeiten, auch für die Schuhindustrie, indem ein Muster per Netzwerk virtuell an eine Produktionsstätte gesendet wird – und dort "physisch" als Modell aus dem Drucker kommt.
Mehr zum Thema lesen Sie in der kommenden Ausgabe von schuhkurier 14/2014.