„Der 21. Juli war ein guter Tag für uns“, sagte Frédéric Jacob im Gespräch mit schuhkurier anlässlich der Micam in Mailand. Nachdem das Unternehmen im Februar 2024 unter einen staatlichen Schutzschirm gegangen war, habe man eine umfangreiche Restrukturierung gestartet. Dazu gehörte die Schließung zahlreicher Geschäfte in den USA und auch im Heimatmarkt. Aktuell führt Arche fünf eigene Stores in Frankreich (zwei in Paris sowie jeweils einer in Nantes, Bordeaux und Straßburg). Hinzu kommen fünf Corners in Japan.
Am Unternehmenssitz im französischen Loire-Tal wurde ein sozialverträglicher Arbeitsplatzabbau vollzogen. Für Mitarbeitende, die in den Ruhestand gingen, wurden keine neuen Personen eingestellt.
Parallel dazu habe man weiter an seiner Premium-Strategie gearbeitet, so Jacob. So wurde die Damenschuh-Kollektion des 1968 gegründeten Unternehmens modisch erneuert und durch mehr feminine Styles ergänzt. Hochwertige Materialien und die besondere Weichheit der Schuhe, einhergehend mit einem eigenständigen Look, prägen die Kollektionen von Arche.
Auch Content- und Marketingunterstützung sowie weitere Services für den Handel wurden optimiert. Ein umfangreiches Lagerprogramm ermöglicht die Lieferung von Nachbestellungen binnen zweier Tage.
Der 21. Juli 2025 sei aus zweierlei Gründen ein guter Tag gewesen, erläutert Frédéric Jacob: Zum Einen endete das Schutzschirmverfahren. Zum Anderen wurde Arche an diesem Tag mit dem EPV-Label für französische Exzellenz ausgezeichnet und befindet sich damit in nobler Gesellschaft. Auch die Modehäuser Chanel und Hermés wurden bereits mit dem EPV-Label ausgezeichnet.