Vielerorts wird derzeit über Nachhaltigkeit und deren Machbarkeit diskutiert – auch auf Seiten der Industrie. Eine wichtige Frage ist dabei häufig: Sind die Verbraucher überhaupt an nachhaltigen Produkten interessiert? Die aktuelle Trendstudie ’Lebensqualität – Konsumethik zwischen persönlichem Vorteil und sozialer Verantwortung’ der Otto Group zumindest belegt: Ethischer Konsum ist im Alltag der Menschen angekommen. schuhkurier stellt die wichtigsten Ergebnisse der Studie vor.
Laut den Autoren der Studie ist grundsätzlich festzustellen, dass nicht nur mehr Produkte gekauft werden, denen hohe ethische Standards zugrunde liegen, sondern dass sich auch das Wissen um Konsumethik in jüngster Zeit verbreitert hat. Mehr als die Hälfte der Verbraucher (56%) gab in der Befragung an, häufig Produkte zu kaufen, die ethisch korrekt hergestellt wurden. Dieser Wert hat sich in den vergangenen vier Jahren mehr als verdoppelt.
Soziale Aspekte wie faire Arbeitsbedingungen spielen dabei eine hervor- gehobene Rolle. Für 92% der Befragten bedeutet ethischer Konsum, Produkte zu kaufen, bei deren Herstellung auf menschenwürdige Arbeitsbedingungen geachtet wird. Besonders wichtig sind hierbei regionale Produkte: 87% der Befragten gaben an, dass ethischer Konsum für sie mit regional erzeugten Produkten verbunden ist. Für umweltfreundlich hergestellte Produkte stieg dieser Wert zwar leicht von 89 auf 92%, jedoch ist die konkrete Bereitschaft, für Bio-Produkte mehr Geld auszugeben, erstmals rückläufig (77%, 2011: 82%). Gleichzeitig gaben allerdings mehr Be- fragte (46%) an, für ethisch korrekte Produkte mehr Geld auszugeben als noch vor ein bis zwei Jahren (2011: 44%).
Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der schuhkurier-Ausgabe 46/2013.