Trotz anhaltend schwieriger Marktbedingungen in Osteuropa das Geschäftsjahr hat der Modehändler Bonprix das Geschäftsjahr mit hervorragenden Zahlen abgeschlossen. In Deutschland sowie in Italien und Frankreich erzielte das Unternehmen ein Plus von jeweils 5%. In den Niederlanden und Österreich konnte Bonprix um 10%, in der Schweiz um 20% und in den USA sogar um 50% steigern. Lediglich in Russland und der Ukraine erwies sich das Geschäft weiter als rückläufig.
Wachstum digital
Das Modeunternehmen erwirtschaftete im abgeschlossenen Geschäftsjahr mehr als 70% seines Gesamtumsatzes online. Dabei nimmt der Anteil von Mobile Commerce über Smartphones und Tablets über alle Bonprix Märkte hinweg weiterhin stark zu. In Deutschland sind es aktuell bereits 50% der Kunden, die den Online-Shop über mobile Endgeräte ansteuern. Der Umsatzanteil von M-Commerce am gesamten E-Commerce in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr um etwa 10 Prozentpunkte gewachsen und beträgt mittlerweile rund 35%. Auch international verschieben sich die Anteiligkeiten zugunsten mobiler Endgeräte und ergeben im Durchschnitt ein ähnliches Bild: Über alle Bonprix Märkte hinweg liegt der Umsatzanteil von Mobile am gesamten E-Commerce heute ebenfalls bei etwa 35%, in einzelnen Märkten wie den USA oder Schweden bereits bei über 40%.
Im Geschäftsjahr 2015/16 hat Bonprix das Profil als vertikale Modemarke weiter gestärkt, den Modegrad erhöht und Sortimente weiterentwickelt. Der Bereich Bademoden wurde beispielsweise erfolgreich zu einem ganzjährigen Angebot ausgebaut. Stark entwickelt sich außerdem das Plus Size-Segment, das Bonprix sortimentsübergreifend ausweitet. Weiteres Wachstumspotential liegt in den Segmenten Sportswear, Schuhe und Accessoires, heißt es von Bonprix.