Ganz oben auf der Liste standen Bekleidung mit 85% und Schuhe mit 62% Nennungsanteil. Hauptnutzer seien jüngere Frauen, die über 60-Jährigen seien deutlich weniger interessiert gewesen.
Zudem ist der Schlussverkauf laut Forsa-Umfrage eine Domäne des stationären Handels. 81% der Umfrageteilnehmer gehen in den lokalen Geschäften auf Schnäppchenjagd. Das Internet und Outlet-Center liegen mit 14 bzw. 3% Nennungsanteil weit abgeschlagen.
Angesichts der Umfrageergebnisse des Marktforschungsinstituts Forsa ziehen der Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels (BTE) und der Handelsverband Deutschland (HDE) das Fazit, dass der Schlussverkauf vielfach attraktiver sei als gedacht. Er müsse allerdings als End- und Höhepunkt der bereits Wochen vorher startenden Reduzierungsphase begriffen und gegenüber den Kunden kommuniziert werden. Manche Kritiker hätten diesen Bedeutungswandel immer noch nicht umgesetzt.
Hinweis: Aktuell hat das BTE-Präsidium die Schlussverkaufstermine im Jahr 2016 festgelegt. Empfohlen wird der Start des Winter-Schluss-Verkaufs am 25. Januar 2016, der Sommer-Schluss-Verkauf soll am 25. Juli 2016 beginnen. Das ist jeweils der letzte Montag des Monats und damit der ehemals gesetzlich vorgeschriebene Starttermin.