Rund 22 Mio. Euro hat Deichmann nach eigenen Angaben in den Standort investiert und über 70 neue Arbeitsplätze geschaffen. Mit dem kontinuierlichen Wachstum der Unternehmensgruppe gehe auch die Weiterentwicklung der Logistik einher. Nach nur zehnmonatiger Bauzeit habe das Unternehmen in Monsheim in Rheinland-Pfalz nun ein neues Distributionszentrum in Betrieb genommen, teilt das Unternehmen mit. Von dort aus will Europas größter Schuheinzelhändler rund 200 Filialen in Hessen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Baden-Württemberg mit Ware beliefern.
Das Zentrallager verfügt über eine Grundfläche von rund 18.000 qm. In Hochregalen können bis zu 1,3 Mio. Paar Schuhe zeitgleich lagern, wobei pro Jahr etwa 20 Mio. Paar Schuhe umgeschlagen werden. „Unsere Kunden erwarten zu Recht, dass die aktuelle Schuhmode schnell in unsere Geschäfte kommt. Mit unserem neuen Distributionszentrum knüpfen wir unser Logistiknetz in Deutschland noch enger und können unsere Kunden noch schneller mit den aktuellen Trends versorgen“, sagt Deichmann-Geschäftsführer Karsten Schütt. Das Distributionszentrum Monsheim, das fünfte von Deichmann in Deutschland, liege verkehrsgünstig und ist über die Bundesstraßen 271 und 47 gut an das Autobahnnetz angebunden. „Durch unseren neuen Logistikstandort werden die Wege zu unseren Filialen in Südwestdeutschland deutlich verkürzt“, unterstreicht Karsten Schütt. So wird sich die Fahrleistung im Fuhrpark um 1,3 Mio. Kilometer pro Jahr verringern. Eine Flotte von zwölf eigenen Fahrzeugen ist im Einsatz.