Globale Wirtschaft am Wendepunkt
Als zweitgrößter deutscher Händler landet Aldi unverändert zum Vorjahr auf Platz acht. In den Top-250 finden sich insgesamt 19 deutsche Unternehmen. Dazu gehören unter anderem Edeka, Rewe, Metro, Ceconomy, Otto, Rossmann, dm, Tengelmann und Zalando. Der Online-Händler hat sich zudem Platz acht im Ranking der am schnellsten wachsenden Unternehmen gesichert.
Insgesamt steht die globale Wirtschaft laut Deloitte jedoch an einem Wendepunkt. Bis Anfang 2018 sei die Weltwirtschaft durch eine Kombination aus relativ starkem globalen Wirtschaftswachstum, geringer Inflation, einer lockeren Geldpolitik in den wichtigsten Märkten und einer Erholung in angeschlagenen Schwellenländern geprägt gewesen. Doch im Laufe des Jahres habe sich das Wachstum global verlangsamt. Die Inflation beschleunigte sich in den wichtigsten Märkten und die Kapitalkosten stiegen, als die jeweiligen Regierungen eine Verschiebung der Geld-, Finanz- und Wirtschaftspolitik einleiteten, vor allem in den USA. Zudem erlebten die wichtigsten Schwellenländer eine deutliche Abwertung ihrer Währungen. „Dadurch entstanden zahlreiche Risiken für den Einzelhandel, der sich auf ein gebremstes Wachstum der Konsumausgaben, höhere Verbraucherpreise und die Disruption globaler Lieferketten einstellen mussten und auch im laufenden Jahr müssen“, heißt es seitens der Unternehmensberatung.
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