Der Wettbewerb „Digitale Champions im bayerischen Handel“ geht in die vierte Runde. Das Bayerische Wirtschaftsministerium, Ibi Research an der Universität Regensburg und die Günther Rid Stiftung suchen erneut innovative Projekte, mit denen kleine und mittlere Handelsunternehmen die digitale Transformation meistern. Ab sofort können sich Betriebe mit Sitz in Bayern bewerben – unabhängig davon, ob stationär, online oder multikanal aktiv.
Im Mittelpunkt stehen Lösungen aus der Praxis, die zeigen, wie Digitalisierung echten Mehrwert schafft. Dazu zählen beispielsweise neue Wege der Kundenansprache, die intelligente Verknüpfung von Online- und stationärem Geschäft, digitale Warenwirtschaftsprozesse oder effiziente kaufmännische Workflows.
„Bayerns Händler sind ideenreich, anpackend und oft erstaunlich digital unterwegs – und genau diese Erfolgsgeschichten wollen wir ins Rampenlicht rücken“, erklärt Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. „Wer seine Erfahrungen teilt, stärkt nicht nur den eigenen Betrieb, sondern gibt wichtige Impulse für die gesamte Branche.“
Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen mit maximal 500 Mitarbeitenden und einem laufenden oder abgeschlossenen Digitalisierungsprojekt. Die Bewerbung erfolgt online unter www.digitale-champions.bayern. Eine unabhängige Jury bewertet die Einreichungen, die besten Projekte werden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Wirtschaftsministerium ausgezeichnet und öffentlich vorgestellt.
„Viele Handelsunternehmen haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass digitale Transformation auch mit begrenzten Ressourcen erfolgreich umgesetzt werden kann“, sagt Dr. Georg Wittmann, Geschäftsführer von Ibi Research. „Die Digitalen Champions machen diese Erfahrungen sichtbar und geben anderen Betrieben konkrete Orientierung.“
Auch Michaela Pichlbauer, Vorständin der Rid Stiftung, betont die Bedeutung des Wettbewerbs: „Diese Leistungen auszuzeichnen, ihnen Sichtbarkeit zu verschaffen und damit auch andere Händlerinnen und Händler zu inspirieren, ist uns ein zentrales Anliegen.“