Das Businessmagazin Drapers meldet, dass Dr. Martens einen Stellenabbau an den Zentralen im Londoner Stadtteil Camden und in Portland, Oregon plant. Betroffen sein rund 150 Stellen in den Bereichen Design, Marketing, E-Commerce, Tech und Personal. Die Streichungen sollen Teil des im Mai angekündigten Plans sein, 20 bis 25 Mio. Britische Pfund im Budget zu sparen. Im am 31. März 2024 geendeten vergangenen Geschäftsjahr ist der Umsatz um 12,3% auf 877,1 Mio. Pfund (ca. 1,0 Mrd. Euro) gesunken, weswegen ein Investor das Unternehmen zum Kurswechsel aufforderte. Kenny Wilson, der scheidende CEO, wird im Drapers-Artikel zitiert: „Wie bei unseren Geschäftsergebnissen im Mai angekündigt, setzen wir einen Kostenaktionsplan für das gesamte Unternehmen um, der eine Kostensenkung von 20 bis 25 Millionen Pfund vorsieht. Wie wir bereits sagten, müssen wir dabei leider auch einige harte Entscheidungen treffen, zu denen auch der Abbau von Arbeitsplätzen gehört. Wir schätzen jedes Mitglied unseres Teams sehr – dieser Schritt ist eine Reaktion auf die schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen, mit denen wir alle konfrontiert sind, und er ist unerlässlich, um die gegenwärtige Situation zu meistern und uns gleichzeitig für künftiges Wachstum zu positionieren und, was besonders wichtig ist, die Arbeitsplätze vieler Menschen zu schützen. Wir verstehen die persönlichen Auswirkungen, die dies auf unsere Mitarbeiter und ihre Familien hat, und wir sind entschlossen, sie in dieser Zeit zu unterstützen.“ Wilson hatte bereits seinen Rücktritt zum Ende des Jahres angekündigt. Sein Nachfolger wird Ije Nwokorie.