Der Umsatz stieg um 14 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Währungsbereinigt lag das Wachstum bei 13 %. Das über die Plattform abgewickelte Bruttowarenvolumen (GMV) erhöhte sich um 15 % auf 23,2 Mrd. US-Dollar. Währungsbereinigt betrug der Zuwachs 16 %.
Der Nettogewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen sank nach US-Rechnungslegungsstandards (GAAP) um 16 % auf 501 Mio. US-Dollar. Der bereinigte Nettogewinn stieg dagegen um 8 % auf 685 Mio. US-Dollar. Die operative Marge verringerte sich von 20,3 auf 19,2 %. Mit Werbeangeboten erwirtschaftete Ebay im Berichtszeitraum einen Umsatz von 607 Mio. US-Dollar.
Parallel zum Umsatzwachstum setzt Ebay auf den Ausbau seines Secondhand-Geschäfts. Ende Juli schloss das Unternehmen die Übernahme der Modeplattform Depop von Etsy für rund 1,4 Mrd. US-Dollar ab. Zudem erweiterte Ebay seinen Echtheitsprüfungsservice für Luxusmode in Europa. Käufer in 23 EU-Ländern können damit entsprechend geprüfte Artikel von Verkäufern aus Deutschland, Frankreich und Italien erwerben.
Für das Gesamtjahr 2026 rechnet Ebay mit einem Umsatz zwischen 12,62 und 12,67 Mrd. US-Dollar. Das Bruttowarenvolumen soll zwischen 91,5 und 91,9 Mrd. US-Dollar liegen. Die Prognose berücksichtigt bereits die erwarteten Auswirkungen der Depop-Übernahme.
„Die starken Ergebnisse von Ebay im dritten Quartal spiegeln die anhaltende Dynamik unserer Geschäftsschwerpunkte und Kundensegmente wider, da immer mehr Verbraucher Recommerce nutzen“, sagte Jamie Iannone, CEO von Ebay. Peggy Alford, Finanzvorstand von Ebay, ergänzt: „Unsere Ergebnisse des dritten Quartals belegen, dass die Strategie von Ebay ein starkes Bruttowarenvolumenwachstum und eine deutliche Gewinnsteigerung ermöglicht.“