Wie lassen sich Reichweite und Sichtbarkeit in den sozialen Medien steigern? Welche Strategien funktionieren in der Praxis? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die Social-Media- und Marketing-Konferenz Social-Babbel am Donnerstag, 12. November, im Darré-Haus am Gießener Selterstor.
Moderiert wird die Veranstaltung von Bella Christophel von RTL Hessen. Als Referenten angekündigt sind Paul Schniewind (Giazzo), Steven Sumner (Sumner Groh & Compagnie), Jenny Emrich (Volksbank Mittelhessen), Prof. Dr. Alexander Haas (Marketing/JLU), Felix Wetzstein (Gießen aktuell), Bind Reka (Tomado Agency), Content Creatorin Sophia Maus und Heinz-Jörg von der BID Seltersweg. Sie wollen Handwerkszeug, Hintergründe sowie Tipps und Tricks aus der Social-Media-Praxis vermitteln.
Weitere Informationen zu Themen, Agenda und Ablauf sowie Tickets gibt es unter www.social-babbel.de.
Welche Chancen digitale Kommunikation bietet, zeigen nach Angaben der Veranstalter unter anderem die Seltersweg Updates. Die Social Media-Clips erreichen demnach durchschnittlich mehr als 50.000 Aufrufe, einzelne Beiträge sogar sechsstellige Abrufzahlen. Alle Informationen rund um die Konferenz am 12. November finden sich in Update Nummer 27 auf Instagram.
Das frühere Schuhhaus Darré war eine Instanz im deutschen Schuhhandel. Der Inhaberfamilie Ebert gelang es über viele Jahrzehnte, ihr Schuhhaus weit über Gießen hinaus bekannt zu machen – immer wieder auch durch kulturelle Highlights wie Lesungen oder Musik-Events.
Ende 2025 schloss das Traditionshaus seine Pforten. 1933 gegründet und in dritter Generation geführt, sahen die Inhaber keine Chance mehr für das Fachgeschäft: „Für ein familiengeführtes Stand-Alone-Schuhgeschäft auf einer Verkaufsfläche von 800 qm inklusive großem Untergeschoss und einer insgesamt zu bewirtschaftenden Fläche von 1.800 qm wurde es Jahr für Jahr, Monat für Monat unwirtschaftlicher. Ein Drauflegegeschäft mit Herzblut. Und so muss man, bei aller Leidenschaft, als verantwortungsvoller Unternehmer Entscheidungen treffen, auch wenn sie noch so weh tun”, sagte Geschäftsführer Heinz-Jörg Ebert Ende 2025 in einem Gespräch mit schuhkurier.
Seitdem sucht die Inhaberfamilie nach Lösungen für das Haus im Herzen Gießens. Wechselnde Events wie eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst bis Anfang November werden organisiert. Im Raum steht außerdem die Idee, ein Gesundheitszentrum in der Immobilie einzurichten. „Wir wollen neue Wege gehen, abseits der Schuhbranche“, so Heinz-Jörg Ebert im Gespräch mit schuhkurier im Sommer 2026. Man habe sich intensiv mit möglichen Nachnutzungen beschäftigt. Die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie hätten nahegelegt, dass das Thema Gesundheit in dem Haus modern und sinnvoll umgesetzt werden könnte.