Im Rahmen einer Umfrage von ECC und Creditreform zeigen die Ergebnisse, dass der Anstieg des Onlinehandels mit mehr Sorge vor Betrugsversuchen einhergeht. So gaben im aktuellen B2Best-Barometer zum Thema „Digital Identity und Checkout-Prozesse im B2B“ rund 80% der befragten Großhändler und Hersteller an, vermehrt Betrugsversuche wahrzunehmen. Diese äußerten sich beispielsweise durch falsche Angaben zur Identität. Hier stieg die Zahl der Betrugsversuche um 6% gegenüber den letzten zwei Jahren an. Christian Kramer, Branchenmanager Groß- und Außenhandel bei Creditreform, sagt: „Im B2B-Handel werden große Summen bewegt, weshalb die Betrugsprävention ein wichtiger Faktor im Verkaufsprozess der Unternehmen sein sollte. Eine lückenlose Identitätsprüfung kann hier weiterhelfen.“
Keine Lösung in Sicht
Um Betrug vorzubeugen, geht die Mehrheit der Befragten ähnlich vor und setzt die Prioritäten vor allem auf die Identitätsprüfung. Dies gaben 81% der Befragten an. Rund 40% setzen auf eine manuelle Prüfung von Kundendaten im Rahmen der Kaufabwicklung, 35% gehen in den persönlichen Kontakt.
Einig sind sich vor allem alle darin, dass das Thema mehr in den Fokus rücken müsste (81%). Rund 79% gaben gleichzeitig an, bisher noch keine Lösung zur sicheren Prüfung der digitalen Identität im B2B-Handel gefunden zu haben. „B2B-Unternehmen benötigen eine klare Strategie im Hinblick auf die Erfassung der Digital Identity ihrer Kundinnen und Kunden“, sagt Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln und Gründer des ECC Köln. „Durch die Sicherheit der Identität können sie ihren Kundinnen und Kunden weitere Zahlungsmöglichkeiten anbieten, den Checkout-Prozess vereinfachen und so Betrugsversuchen wie auch Kaufabbrüchen gleichermaßen vorbeugen.“