Die Ergebnisse der Studie ’Nachhaltigkeit im Online-Handel – Die Rolle von Ausgestaltung und Kommunikation‘ zeigen weiter, dass Online-Shopper häufig darauf achten, ob Online-Shops überflüssige Verpackungsmaterialien einsparen. Rund 63% der Konsumenten finden es zudem gut, darauf hingewiesen zu werden, dass die Bestellung eines Artikels in mehreren Größen die Umwelt belastet. Sechs von zehn Online-Shoppern schätzen auch Anreize, die sie von einer Retoure abhalten.
Profilierungsmöglichkeiten bieten sich für Onlinehändler mit ihrem Nachhaltigkeitsengagement auch in puncto Sortiment. Hier ist bei kleinen und mittleren Onlinehändlern noch Luft nach oben, wie der e-KIX zeigt: Jeder Vierte bietet aktuell ökologisch und sozial verträgliche Produkte an. Rund 14% der Befragten informieren ihre Kunden auch darüber, wie ökologisch und sozial verträglich ihre Produkte sind.
Es muss nicht immer ’Bio‘ oder ’Fair‘ sein. Online-Shopper achten aber darauf, dass keine gesundheitsschädlichen Produkte angeboten und möglichst langlebige Artikel beworben werden. Für Onlinehändler, die in puncto Nachhaltigkeit Akzente setzen möchten, lohnt sich unter diesen Gesichtspunkten also ein Blick auf ihr Sortiment, heißt es in der Studie von ECC Köln und HDE.
Wichtig sei natürlich auch, das eigene Nachhaltigkeitsengagement transparent und ehrlich zu kommunizieren. Nur dann bestehe die Chance, dass sich die Bemühungen positiv auf Händlerimage und Umsätze auswirken.