Damit habe Ecco im Jahr des 50-jährigen Jubiläums das beste Geschäftsergebnis seiner Geschichte verzeichnen können, erklärte Dieter Kasprzak, CEO von Ecco. „Die Performance im vergangenen Jahr war sehr zu- friedenstellend. Es ist uns gelungen, Umsatz und Gewinn zu steigern und zugleich unsere Produktionsstruktur zu reorganisieren.“
So hatte das Unternehmen nach der Überflutung der Ecco-Fabrik in Thailand 2011 beschlossen, dass künftig an keinem Produktionsstandort mehr als 20% der Gesamtmenge hergestellt werden. In der Folge mussten 35% der Schuhmaschinen verlagert werden. Im Zuge der Umstrukturierung wurden die Kapazitäten in China und Indonesien erhöht und im Gegenzug in der Slowakei reduziert. Darüber hinaus wurde in der Ecco-Fabrik in Portugal, in der zuvor lediglich Prototypen hergestellt wurden, die Serienproduktion wieder aufgenommen. Rund 200 neue Mitarbeiter wurden in Portugal eingestellt. Im Jahr 2014 sollen hier so mehr als 2 Mio. Paar Schuhe produziert werden, in 2015 steigt das Volumen auf 3 Mio. Paar. In der größten Fabrikationsstätte von Ecco in Indonesien wurde die Anzahl der Stitching-Linien um zehn auf 48 erhöht, so dass die Fabrik nun in der Lage ist, 9 Mio. Paar Schuhe pro Jahr herzustellen.
Darüber hinaus hat Ecco 3,6 Mio. Euro in eine neue Gerberei in den Niederlanden investiert, die insbesondere die Nachfrage von Premiummarken bedie- nen soll.