Laut gewöhnlich gut informierten Kreisen sollen bei einem Townhall-Meeting im Adidas-Headquarter in Herzogenaurach Umstrukturierungen angekündigt worden sein. Demnach war die Rede von 400 bis 500 Stellen, die am Stammsitz des Unternehmens wegfallen könnten.
Eine Unternehmenssprecherin bestätigte diese Zahlen auf schuhkurier-Anfrage nicht, erläuterte aber, dass man damit begonnen habe, Strukturen zu überprüfen: „In den vergangenen zwei Jahren haben wir eine starke Dynamik für unser Geschäft, unsere Marke und unsere Produkte erzeugt. Das zeigt, dass unser Ansatz, Kundenorientierung in den Mittelpunkt zu stellen, funktioniert. Wir haben jedoch auch festgestellt, dass unsere aktuellen Unternehmensstrukturen in einer sich ständig verändernden Welt zu komplex sind.“ Um Adidas langfristig erfolgreich zu machen, habe man jetzt damit begonnen zu prüfen, „wie wir unsere Strukturen an die Realität unserer Arbeitsweise anpassen können. Dies kann Auswirkungen auf die Organisationsstruktur und die Anzahl der Stellen in unserer Zentrale in Herzogenaurach haben.“ Man werde bei der Ausarbeitung eng mit dem Betriebsrat zusammenarbeiten und sicherstellen, dass alle Veränderungen mit größtmöglichem Respekt und größter Sorgfalt für alle Beschäftigten durchgeführt werden, so die Sprecherin weiter. Zu weiteren Details werde man sich nicht äußern.
In Herzogenaurach beschäftigt Adidas rund 5.800 Menschen, weltweit sind es etwa 60.000 Menschen.