Mitte November tat sich der Schuhfachhandel schwer. Es fehlte an Frequenz in den Geschäften. Angesichts der Temperaturen um rund 10 Grad Celsius hatten die Kunden keinen Anreiz, sich mit winterlichen Schuhen zu beschäftigen. Dennoch lag der Handel nach der 2. November-Dekade aufgelaufen im Plus.
Für die Teilnehmer der ERIX-Marktdatenbank wurde ein Umsatzanstieg um 1,63% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ver- zeichnet. Dabei trugen im Wesentlichen Damen- und Herrenschuhe zum Umsatz bei, das Geschäft mit Kinderschuhen ist dagegen Mitte November nahezu zum Erliegen gekommen. Nach dem farbenfrohen Sommer wird mittlerweile wieder jeder zweite Schuh in der Farbe Schwarz verkauft.
Im Bereich der Damenschuhe ging im Vergleich zur Vorjahresdekade der Umsatzanteil von warmgefütterten Stiefeln deutlich zurück. Von 34,14% ging es auf 26,34% – eine deutliche Folge der milden Witterung. Dagegen stieg der An- teil der kaltgefütterten Modelle moderat von 39,87% auf 42,97% an. Ein ähnliches Bild ließ sich bei den Herrenschuhen beobachten. Auch hier gingen die Umsätze mit warmen Stiefeln zurück, davon profitierten die Modelle mit Kaltfutter. Bei den Kinderschuhen waren warmgefütterte Modelle extrem dominant.