Nach Angaben der Gewerkschaft werden sich Tausende Beschäftigte beteiligen. Zentrale Kundgebungen sollen unter anderem in Dortmund, Berlin und Wiesbaden stattfinden.
Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen im Einzelhandel sowie im Groß- und Außenhandel. Verdi kritisiert, dass die Arbeitgeber auch nach zahlreichen Verhandlungsterminen keine aus Sicht der Gewerkschaft ausreichenden Angebote vorgelegt hätten.
Im nordrhein-westfälischen Einzelhandel boten die Arbeitgeber laut Verdi zuletzt nach sechs Nullmonaten eine Entgeltsteigerung von 2,4 % zum 1. November 2026 an. Eine weitere Erhöhung um 2,0 % soll demnach zum 1. August 2027 folgen. Verdi-Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer bezeichnete das Angebot als nicht verhandlungsfähig und kündigte an, den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen.
Auch im Groß- und Außenhandel habe es nach Angaben der Gewerkschaft bislang kein verbessertes Angebot gegeben. Verdi fordert faire Entgeltsteigerungen für die bundesweit mehr als 5,2 Mio. Beschäftigten der Branche.
Die nächsten Tarifgespräche im Einzelhandel sind für den 6. Juli in Hessen sowie im Landesbezirk Niedersachsen-Bremen vorgesehen. Im Großhandel soll am 10. Juli in Baden-Württemberg weiterverhandelt werden.