Organisiert wird die Veranstaltung von der Conféderation Européenne de la Chaussure (CEC) in Kooperation mit den Organisationen Anpic (Mexikanischer Verband der Schuhindustrie) und Ciceg (Industrie- und Handelskammer der Region Guanajuato, in der sich León befindet). Der Kongress soll eine offene Bühne für die Schuhbranche darstellen, die sich mehr denn je den Herausforderungen der Globalisierung zu stellen hat.
Jean Pierre Rénaudin, Vorsitzender des CEC und des französischen Schuhindustrieverbandes, erklärt, warum die Wahl auf León als Veranstaltungsort fiel: "In Mexiko werden 244 Mio. Paar Schuhe gefertigt – davon 70% in León. Das ist aber nicht der alleinige Grund: Mexiko ist beispielhaft für einen freien Warenaustausch und hat Freihandelsabkommen mit verschiedenen Partnerländern abgeschlossen. Nicht zu vergessen ist auch, dass die Stadt NAFTA-Mitglied (Nordamerikanisches Freihandelsabkommen) ist." Bewusst habe sich CEC entschieden, mit der Wahl des Standortes wiederum europäische Grenzen zu überschreiten. Während die ersten drei World Footwear-Kongresse in Europa stattfanden, wurde der letzte im Jahr 2011 in Rio de Janeiro ausgetragen.
Der diesjährige World Footwear Congress wird sich mit drei Hauptthemen befassen:
- Der Entwicklung des Schuhverbrauchs weltweit, dem Einfluss von Marken und die verschiedenen Strategien im Umgang mit sich verändernden Ansprüchen der Verbraucher.
- Verschiedenen Vertriebsstrategien und der Rolle von Fachmessen
- Produktions- und Beschaffungsstrategien, Standortverlagerung, Externalisierung, Off-Shoring, Herausforderungen auf dem Rohstoff-Sektor
Neben verschiedenen Vorträgen ist auch eine Podiumsdiskussion geplant; Ziel sei es, so CEC, einen offenen Meinungsaustausch zu ermöglichen.
Ab sofort ist es möglich, sich unter www.worldfootwearcongressleon2014.com zu registrieren. Die Anmeldefrist läuft nach Angaben der Organisatoren bis September.