In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres ging der Geox-Umsatz um 8,2% auf 672,4 Mio. Euro zurück. Dies sei in erster Linie auf den ungewöhnlich kalten März im Zusammenspiel mit dem langen und warmen Sommer zurückzuführen, teilte Geox mit. Die Witterungsbedingungen hätten sich negativ auf die Nachfrage und auf die Nachorder ausgewirkt. Hinzu komme der Frequenzverlust im stationären Handel. Bis Ende September wurde zudem weiter am Store-Netzwerk gearbeitet. So wurden 37 neue Geschäfte eröffnet und im Gegenzug 114 Läden geschlossen. Per Ende September gab es weltweit noch 1.018 Geox-Stores, die in Eigenregie oder mit Partnern betrieben werden.
Umfassender Umbau von Geox geplant
„In einem Markt, der vor massiven Herausforderungen steht, wäre es falsch, einfach weiter zu machen wie bisher“, erklärte Matteo Mascazzini, CEO von Geox. Vielmehr bedürfe es Investitionen in den Umbau des Unternehmens, um in Zukunft die Bedürfnisse der Kunden besser bedienen zu können als dies heute der Fall sei. „Das ist der Grund, warum wir einen tiefgreifende strategische und organisatorische Analyse unseres Geschäftsmodells durchgeführt haben“, so Mascazzini. Ziel sei es, Geox als schlanken und schnellen Omnichannel-Anbieter aufzustellen. Unter anderem seien Investitionen in die Bereiche Retail, E-Commerce, Marketing und CRM notwendig.