Laut aktuellen Medienberichten beendet das italienische Schuhunternehmen Geox seine Geschäfte in den USA Ende des Monats. Dies umfasst die Schließung des Büros in New York City und den Abbau von Mitarbeitern. Enrico Mistron, der im März als CEO zu Geox kam, bestätigte diese Entscheidung gegenüber Footwearnews und erklärte, dass das Geschäftsmodell in den USA derzeit überprüft wird.
Der jüngste Finanzbericht zeigt, dass Geox im ersten Halbjahr 2024 einen Umsatzrückgang von 9,4 Prozent auf 320,4 Millionen Euro verzeichnete, insbesondere durch die negative Entwicklung im Großhandel und Franchising. Der nordamerikanische Markt verzeichnete ebenfalls einen Rückgang der Verkäufe um 13,7 Prozent auf 11,7 Millionen Euro. Ein Lichtblick war der direkte digitale Kanal, der einen Anstieg von 5,1 Prozent verbuchte.
Geox bleibt jedoch weiterhin über Partner und digitale Plattformen auf dem US-Markt aktiv. Das Unternehmen, das bis Ende Juni 2024 noch 122 Mitarbeiter in Nordamerika beschäftigte und 11 eigene Geschäfte dort betrieb, erwartet für das Jahr einen Umsatzrückgang im mittleren einstelligen Bereich, jedoch steigen die Betriebsmargen voraussichtlich um 50 Basispunkte. Die genaue Anzahl der durch die Schließungen betroffenen Mitarbeiter wurde nicht genannt.