Im deutschen Handel zeigen sich unterschiedliche Entwicklungen, heißt es in der Analyse der GfK. Der Lebensmittelhandel und die Drogeriemärkte steigerten im Jahr 2013 ihre Umsätze um 2,7%. Hauptfaktoren seien die gestiegenen Preise. Die Verbraucher seien bereit, mehr Geld für Qualität und Service auszugeben. Im Nonfood-Handel, zu dem Segmente wie Textilien, Elektroartikel, Möbel oder Heimwerkerbedarf gehören, stieg der Umsatz im Jahr 2013 um lediglich 0,2% auf knapp 151 Mrd. Euro. Positiv, wenn auch nicht mehr so stürmisch wie in den vergangenen Jahren, habe sich der Online-Handel entwickelt. Er verzeichnete ein Plus von 8%. Entsprechend schwierig gestalte sich das Umfeld für den stationären Handel, sind die GfK-Experten überzeugt.
GfK: Umsatz im Non-Food-Bereich steigt um 0,6%
In diesem Jahr werde sich der Anstieg der Preise wieder abschwächen. Die europäische Finanzkrise sei zwar noch nicht ganz ausgestanden, die deutschen Verbraucher würden jedoch auch in diesem Jahr ihr Einkaufsverhalten deswegen vermutlich nicht nennenswert verändern. Die GfK prognostiziert für das Jahr 2014 eine nominale Umsatzsteigerung von 2,3% im Lebensmittelhandel und den Drogeriemärkten bei einem weiterhin rückläufigen Mengenkonsum. Der Non-Food-Umsatz im Einzelhandel werde voraussichtlich um 0,6% steigen.