Guess hat seinen ESG (Environmental, Social and Governance)-Bericht für das Geschäftsjahr 2024/2025 vorgelegt. Mit dem Titel „It’s in our DNA“ hebt das Unternehmen seine kontinuierlichen Fortschritte in Sozial- und Nachhaltigkeitsbereichen hervor. Der Bericht basiert auf Standards wie den Global Reporting Initiative (GRI) Universal Standards, dem Sustainability Accounting Standards Board (SASB) und dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol. „Nachhaltigkeit ist heute ein wesentlicher Bestandteil unserer Geschichte wie nie zuvor. Was mich besonders stolz macht, ist zu sehen, wie unser Team diese Herausforderung mit der gleichen Kreativität und Leidenschaft angeht, die es auch in alles andere einfließen lässt, was wir tun“, sagte Paul Marciano, Mitbegründer und Chief Creative Officer von Guess.
Mit der Action Guess-Strategie hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, dass bis 2030 75 % des Materials für Bekleidung ökologisch bevorzugt ist, 90 % der Vollpreis-Bekleidungsprodukte als Teil der Guess Eco- und 50 % als Teil der Consciously Constructed-Kollektion ausgezeichnet sind. Bis 2025 soll die Nutzung von Ökolabels mit aktuellen Best Practices geprüft werden. Durchgängig soll das Öko-Marketing mit aktuellen Best Practices überarbeitet werden. Carlos Alberini, CEO und Direktor von Guess, fügt hinzu: „Action Guess erzielt Auswirkungen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung durch klare Verpflichtungen – es steckt in unserer DNA. Diese Maßnahmen spiegeln unser übergeordnetes Ziel wider, Nachhaltigkeit in unser Markenportfolio, unsere Produkte, unseren Betrieb und unsere Unternehmenskultur zu integrieren. Unsere ESG-Strategie ist nicht nur ein Programm; sie ist in jeder Faser dessen verankert, was wir tun. Wir laden unsere Partner, Kunden und die Guess-Familie ein, unsere Fortschritte zu entdecken, sich mit unseren Prioritäten auseinanderzusetzen und uns zu unterstützen, eine nachhaltigere und inklusivere Zukunft zu schaffen.“ 2025 waren 25 % des Bekleidungsmaterials ökologisch bevorzugt. 58 % der Vollpreisbekleidung fiel in die Guess Eco-Kollektion.
Seit 2019 wurden die direkt emittierten CO2-Äquivalente (Scope 1 und Scope 2) um 73 % reduziert. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Wert von 16.635 Megatonnen auf 11.128 gesunken. Das Ziel, die Emissionen bis 2030 um 50 % zu senken, wurde damit bereits erreicht. Entlang der Lieferkette (Scope 3) wurden im Vergleich zu 2019 6 % weniger CO2-Äquivalente emittiert. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Wert von 369.739 Megatonnen auf 434.715 Megatonnen gestiegen. Das ist in erster Linie auf das höhere Produktionsvolumen zum Vorjahr zurückzuführen. Darüber hinaus sei es aufgrund der begrenzten Transparenz der Lieferkette nicht möglich, alle lieferantenspezifischen Dekarbonisierungsbemühungen in unsere Berechnungen einzubeziehen. Infolgedessen stützen sich die Emissionsschätzungen auf Durchschnittswerte der Branche, die in Fällen, in denen die Zulieferer Fortschritte bei der Verringerung ihres CO2-Fußabdrucks gemacht haben, die tatsächlichen Emissionen zu hoch ansetzen könnten. Bis 2030 sollen die Scope 3-Emissionen um 30% reduziert werden.
Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2024/2025 45 % der Elektrizität in den Betriebseinrichtungen mit erneuerbaren Energien hergestellt. Die Bezahlung zwischen Männern und Frauen ist mit 98% Parität weiter angeglichen worden (Vorjahr: 97%).