In seinem Statement betonte von Preen, der „Wirtschaftsmotor“ stottere – das sei auch für den Einzelhandel eine große Herausforderung. Er verwies darauf, Konsum sei „zu einem hohen Anteil auch Psychologie“. Um die Verbraucherstimmung zu verbessern, brauche es mehr Zuversicht und Vertrauen in eine positive Zukunft. Angesichts geopolitischer Unsicherheiten und globaler Handelskonflikte plädierte er dafür, den Fokus stärker auf die Binnenkonjunktur zu legen, da die Politik hier schneller handlungsfähig sei als in der internationalen Arena.
Konkret fordert der HDE nach von-Preens Angaben eine Stärkung der Binnennachfrage durch „sige Entlastungen für Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Steuererhöhungen müssten „tabu“ sein; Debatten etwa um die Erbschaftsteuer sendeten aus Verbandssicht negative Signale an die Unternehmerschaft. Parallel verlangt der Verband Entlastungen für kleine und mittelständische Unternehmen – insbesondere durch Bürokratieabbau, stärkere Investitionsanreize und niedrigere Energiekosten. Dabei drängte von Preen auf eine zeitnahe Stromsteuersenkung für alle.
„Als drittgrößter Arbeitgeber des Landes und starke Branche der Binnenwirtschaft steht der Einzelhandel bereit, sich hier konstruktiv einzubringen“, so von Preen.