Wie der Handelsverband Deutschland (HDE) berichtet, sind die Bekleidungshändler mit dem Weihnachstgeschäft noch nicht zufrieden. Die Branche hofft auf winterliche Temperaturen, denn dann greifen die meisten Kunden bei warmen Jacken, Mänteln, Mützen und Handschuhen zu.
„Am ersten Adventssamstag waren viele der Händler mit ihren Umsätzen zufrieden. Unter der Woche sind die Kunden in vielen Innenstädten allerdings noch nicht so richtig in Weihnachtsstimmung gekommen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Im Vorjahresvergleich seien die Kundenfrequenzen vielerorts weiter zurückgegangen. „Insgesamt war das für den Einzelhandel ein verhaltener Start in die Adventszeit, wir haben noch Luft nach oben“, so Genth.
Nach einer Studie des ifes-Institutes der FOM Hochschule, die mit Unterstützung des HDE durchgeführt wurde, planen über 16% der Männer und knapp 19% der Frauen ihre Weihnachtseinkäufe zwischen dem 1. und dem 15. Dezember. Von ähnlich großer Bedeutung ist laut Umfrage nur noch der Zeitraum zwischen dem 16. und dem 22. Dezember.
Für das diesjährige Weihnachtsgeschäft geht der HDE in den letzten beiden Monaten des Jahres von einem Gesamtumsatz von 86,7 Mrd. Euro aus. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahrszeitraum einem nominalen Umsatzplus von zwei Prozent. Allein der Online-Handel wird zu diesem Umsatz rund 11 Mrd. Euro beisteuern. Das steht in diesem Bereich für ein Plus von zwölf Prozent.