Von 9. bis 12. Juli fand am Firmensitz des Schuhherstellers Högl in Taufkirchen/Pram das saisonale Collection- und Retailmeeting statt. Im Rahmen dessen wurden nicht nur die neue Kollektion vorgestellt, sondern auch die strategischen Schwerpunkte für die nächsten Jahre verabschiedet.
„Wir planen ein Wachstum von 30% mit unterschiedlichen Schwerpunkten in den einzelnen Märkten und freuen uns, dass unsere Vertriebsmannschaft diesem Wachstumsweg ebenso positiv gegenüber steht und diesen zuversichtlich mit uns geht“, zeigt sich Högl Miteigentümer Gerhard Bachmaier sehr zufrieden mit der gemeinsam verabschiedeten Zukunftsvision.
Das geplante Wachstum wolle man vorrangig über die Ausweitung der Präsenz am Point of Sale und eine enge Zusammenarbeit mit den Fachhandelspartnern erreichen. So wurden laut Högl in den letzten Wochen 10 neue Shop-in-Shop-Flächen und 20 Brand Corners errichtet. „Eines der vielen Erfolgsbeispiele ist Kotva in Prag, wo wir mit unserem Partner Shoe Republic eine dreißig Quadratmeter große Shop-in Shop-Fläche realisiert haben“, ergänzt Harald Winzer.
„Eine ansprechende Markeninszenierung gelingt am besten auf den eigenen Flächen, aber es ist unser erklärtes Ziel, die Markenwahrnehmung auch im Fachhandel zu optimieren, Flächen zu besetzen und die Marke entsprechend darzustellen. In enger Zusammenarbeit mit führenden Händlern bzw. Modehäusern wie Breuninger, Kadewe, Oberpollinger, aber auch Filialisten wie Görtz, Salamander oder Humanic und zahlreichen Schuhfachhändlern ist uns dies schon gelungen. Diesen Weg wollen wir auch international weiter gehen“, führt Harald Winzer weiter aus. Basis für die gesteckten Ziele sei eine gut verkäufliche Kollektion, die man durch eine Konzentration der Aussage und der Modelle künftig noch mehr schärfen möchte.
„Das moderne, feminine Design unserer Högl Schuhe gepaart mit höchsten Ansprüchen an Produktqualität und Passform entsprechend unseres ’Look-Feel-Love‘-Leitsatzes und ein für das Premiumsegment attraktives Preis-/ Leistungsverhältnis sind die Basis für unseren Erfolg. Mit Monomarkenstores an sehr selektiv ausgewählten Standorten sowie einer verstärkten Flächenpräsenz im Fachhandel unterstützen wir die Markenwahrnehmung. Online und Social Media sehen wir vorrangig als direkte Kommunikations-Plattform mit unseren Kunden, Ecomm in Verbindung mit einer aktuell in der Entwicklung befindlichen Omnichannel-Strategie als zukunftsorientiertes Geschäftsmodell mit Einbindung der Fachhandelspartner“, fasst Högl-Geschäftsführer Gerhard Bachmaier die Anfang Juli verabschiedeten Zukunftsstrategien der österreichischen Traditionsschuhmarke zusammen.