Drei Tage Shoes in Düsseldorf – Igedo-Managing Director Ulrike Kähler zieht eine positive Bilanz. Und die Messe hatte gleich gut angefangen: „Wir hatten am ersten Tag einen wahrhaft frühlingshaften Start, ich habe am Sonntag viele Aussteller getroffen, die sehr zufrieden waren“, so Kähler. Überhaupt war das sonnige Wetter am ersten März-Wochenende ein Stimmungs-booster für die Menschen: Auch in der Stadt waren am Sonntag bei Temperaturen von bis zu 18 Grad viele Konsumentinnen und Konsumenten unterwegs gewesen. Der zweite und der dritte Tag der Shoes standen wiederum unter dem Motto „Schauen und Ordern“; Einkäuferinnen und Einkäufer aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland waren nach Düsseldorf gekommen – laut Kähler mehr als zur Veranstaltung im Sommer 2023. „Die Stimmung war nach meinem Eindruck besser als während der letzten Messe“, so die Igedo-Geschäftsführerin. Und das, obwohl die Gesamt-Gemengelage für die Branche herausfordernd ist. Für viele ist 2024 ein Übergangsjahr, ein Jahr der Konsolidierung, bevor es im kommenden Jahr wieder – hoffentlich – aufwärts geht. Gleichwohl wünscht sich die Messe-Verantwortliche noch mehr Zuspruch aus dem Handel. Die Zahl der Vorregistrierungen sei überaus erfreulich gewesen, allein, am Ende fanden nicht alle, die angemeldet waren, auch den Weg zur Messe.
Positive Resonanz habe es aber auf die Neuerung gegeben, inmitten des Schuhangebots in der Alte Schmiedehalle eine Sonderfläche mit Anbietern aus dem IT-Bereich zu gestalten. Dieses Konzept sei gut angenommen worden, so Kähler. Über eine Erweiterung werde mit Blick auf die nächste Messe nachgedacht, auch könnten weitere Anbieter hinzukommen.
Erstmals war der Eventbereich The Stage nicht im separaten Pumpenraum zu finden, sondern in die Alte Schmiedehalle integriert worden. Das war gut für die Frequenz; auch wer die einzelnen Vorträge nicht auf dem Schirm hatte, blieb stehen und hörte zu. Die in unmittelbarer Nachbarschaft platzierten Aussteller hatte das Team der Igedo Exhibitions vor der Messe über die Pläne informiert. Mit ihnen will Ulrike Kähler auch im Nachgang sprechen und gegebenenfalls Nachjustierungen vornehmen: „Unser Ziel ist es, dass alle zufrieden sind“, so die Unternehmerin. Zugleich betont die Messechefin, dass die Balance aus Vortragsprogramm und Messegeschehen entscheidend für den Erfolg der Veranstaltung sei: „Man erwartet von uns, dass wir nicht einfach die Hallen öffnen, sondern dass wir darüber hinaus auch noch zusätzliche Informationen vermitteln. Dem tragen wir Rechnung.“ Erfreulich sei, dass auch Aussteller die Gelegenheit nutzten, an ihren Ständen eigene Events zu veranstalten. „Ich würde mir wünschen, dass noch mehr Marken und Unternehmen diesen Gedanken aufgreifen“, so Kähler. „Eine Messe ist immer ein Gemeinschaftsprojekt. Alle können und sollten sich einbringen.“ Für den Sommer führt Kähler laut eigenen Angaben bereits Gespräche, um die Shoes mit weiteren Marken und Produkten auszubauen. „Wir sind auch im Dialog mit Unternehmen, die signalisieren, dass sie wieder in Düsseldorf starten wollen“, sagt die Messechefin. „Der Austausch mit den Lieferanten ist deutlich intensiver geworden.“ Sie freue sich, wenn die Branche auf und mit der Shoes Anfang September einen weiteren Schritt nach vorne mache, betont die Igedo-Geschäftsführerin und ergänzt: „Ich empfehle allen, sich das anzuschauen.“