Gudrun Fokkens und Andrea Ristow, Veranstalterinnen der Goodiez-Ordertage, ziehen eine positive Bilanz. An zwei Tagen, dem 24. und 25. August, zeigten auf dem Event 90 Aussteller ihre Marken und Kollektionen. „Wir waren sehr zufrieden“, sagt Fokkens im Gespräch mit schuhkurier. So wurde am Sonntag, dem ersten Messetag, bis spät in den Abend geordert – begleitet von Saxofon-Melodien. Die Stimmung sei gut gewesen, trotz aller Herausforderungen im Markt. Die Veranstaltung soll nun weitergeführt werden und wachsen. Bereits jetzt gebe es eine Warteliste und großes Interesse aus dem Markt. In der nächsten Saison (Termin ist der 1. und 2. März) soll neben der bisher genutzten eine weitere Etage in der Location an der Kaiserswerther Straße angeschlossen werden. Vorstellen können sich die Unternehmerinnen auch weitere Segmente wie Tücher und andere Accessoires. Auch ein Bereich mit Kinderschuhen sei denkbar. „Wichtig ist uns, einen guten Mix anzubieten“, sagt Fokkens. Das Feedback der Aussteller nach zwei Tagen Messen soll nun in die nächste Veranstaltung mit einfließen. Eine Verlängerung des Events auf drei Tage ist aber nicht geplant: „Das sieht die große Mehrheit der Aussteller als nicht zielführend an.“
Als gute Idee habe sich der Rikscha-Service erwiesen, der die Goodiez mit der Twodays und zahlreichen geöffneten Showrooms verband. „Viele Besucher fanden das witzig und haben die Rikschas gern genutzt“, so Fokkens. Auch das kostenlose Eis, das vor dem Eingang der Location gereicht wurde, habe viele Fans gefunden. „Für den Winter werden wir uns dann etwas anderes ausdenken“, sagt die Messe-Initiatorin. Wichtig ist ihr und Andrea Ristow, den Standort Düsseldorf zu stärken – und gern auch die Kaiserswerther Straße zu beleben. „Wir wünschen uns, dass hier wieder richtig was los ist. Wer weiß, vielleicht gibt es beim nächsten Mal Popcorn-Buden zwischen den Messen und den Showrooms.“
In jedem Fall sind Fokkens und Ristow überzeugt, mit den Goodiez-Ordertagen den Nerv der Branche getroffen zu haben: „Es war das richtige Konzept im richtigen Moment. Es gab den Wunsch nach Veränderung, und den haben wir aufgegriffen.“