Mit Beginn des kommenden Monats werden die Umsätze des Otto Versands sowie der Tochterunternehmen Witt, Alba Moda, Heine sowie MyToys, Mirapodo und Ambellis über die Katag reguliert.
„Hier geht es ganz klar um administrative Rationalisierung; wir reden über schlankere Prozesse im Back Office", erklärt Terberger weiter. „Die Chancen, die in einer derartigen Kooperation liegen, sind offensichtlich." Alles, was Prozesse verschlanke, sei gut für alle Beteiligten. „Alle Lieferanten haben doch ein Interesse an der prosperierenden Weiterentwicklung und am Weiterbestand des mittelständischen Handels“, so Terberger. Die Katag stehe ganz klar gerade für diesen Mittelstand. Die Kooperation mit einem großen Partner wie der Otto Group biete erhebliche Chancen und sei auch ein Zeichen dafür, dass die Katag über wettbewerbsfähige Systeme verfüge.
Die Lieferanten – auch der Schuhbranche –, die mit dem Otto Versand zusammenarbeiten und einen Vertrag mit der Katag abgeschlossen haben, wurden von dem Vorhaben offenbar überrascht. Die Bielefelder Verbundgruppe hatte ihre Vertragslieferanten in einem Schreiben vom 17. Februar über die Kooperation mit der Otto Group informiert. Seitens des Hamburger Versandhandelsunternehmens gab es bislang keine offizielle Stellungnahme. Irritiert zeigten sich Lieferanten vor allem über die sehr kurze Vorlaufzeit. Hinzu kommen bei einer Zentralregulierung über die Katag finanzielle Einbußen durch geringere Margen für die Hersteller.