Seit der Tsunami-Katastrophe in Indien 2004 hat die Outdoor-Marke Keen ein Versprechen an die Nachhaltigkeit abgegeben. Um die Firmenverantwortung bezüglich des Schutzes des Planeten weiter zu verdeutlichen, fing das Unternehmen im Jahr 2014 an mit einem „Detox“ der Lieferkette an. Bis 2018 wurden die PFAS-Chemikalien aus den Schuhen verbannt, um neben der Umwelt auch die Menschen zu schützen. „Im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte haben wir Dutzende von Millionen in Form von Geld und Produkten an gemeinnützige Organisationen auf der ganzen Welt gespendet und sind dabei unserem Wert des bewussten Schaffens treu geblieben“, heißt es vom Unternehmen. „Bewusstes Schaffen“ bedeutet, dass wir, wo immer es möglich ist, geerntete Materialien verwenden und Leder, das in von der Leather Working Group zertifizierten Gerbereien gegerbt wurde, auf ethische Weise beschaffen. Und es bedeutet, dass wir Schuhe bauen, die länger halten.“
Mit den erzielten Reduzierungen zeigt sich Keen jedoch noch nicht zufrieden. Weiterhin machen die Produktionen 77% des ökologischen Fußabdrucks des Unternehmens aus, gefolgt von 16% Distribution und 7% Sonstigen. Aus diesem Grund hat sich Keen weiteren Zielen verschrieben, um die Emissionen innerhalb der nächsten 10 Jahre signifikant zu verringern. Insgesamt möchte das Unternehmen die erzeugten Treibhausgase um zwischen 55% bis 62%, je nach Produktionsbereich, verringern.
Die Offices, Garages sowie Fan Engagement Center des Unternehmens laufen bereits seit 2023 100% unter Ökostrom. Auch eine sogenannte Klima Task Force wurde von Keen aufgestellt. Die erzielten Bestrebungen sowie neu aufgestellten Ziele des Unternehmens veröffentlicht Keen weiterhin jährlich in im Geschäftsbericht des Unternehmens.