Die Verbraucherstimmung zeigt sich weiterhin auf einem insgesamt recht guten Niveau, heißt es in der Studie. Die Anschaffungsneigung könne ihren ohnehin bereits sehr hohen Wert aus dem Vormonat sogar noch einmal steigern. „Wie der leichte Anstieg der Konjunkturerwartung beweist, sehen die Verbraucher die deutsche Wirtschaft nach wie vor auf Erholungskurs. Dagegen kann die Einkommenserwartung ihren Rekordwert aus dem Vormonat nicht ganz behaupten. Die Sparneigung lässt ihr Rekordtief – zumindest vorerst – hinter sich und legt spürbar zu“, schreiben die Experten.
Konsumklima – Bundesbürger optimistisch
Die Bundesbürger sehen die deutsche Wirtschaft laut GfK weiter auf im Aufwind. Günstige Wachstumserwartungen für die Weltwirtschaft mit verbesserten Exportaussichten sowie ein nach wie vor sehr niedriges Zinsniveau in Deutschland sollen die bislang schwächelnde Investitionsneigung nach und nach stimulieren. Damit würden die Investitionen dem Aufschwung mehr Breite verleihen und die Konjunktur stützen.
Die Anschaffungsneigung setzt ihren Höhenflug fort. Nach den geringen Verlusten im Vormonat legt der Indikator wieder deutlicher zu. Nach einem Plus von 6,6 Punkten weist er nun 55,5 Punkte auf. Damit setzt sich der Aufwärtstrend nun bereits seit Anfang 2013 fort. „Die für die Konsumneigung entscheidenden Rahmenbedingungen, wie stabiler Arbeitsmarkt, gute Einkommensentwicklung und moderate Inflation, sind weiterhin günstig. Das anhaltend niedrige Zinsniveau stützt die Anschaffungsneigung zusätzlich. Diese überaus gute Konsumneigung kommt gegenwärtig jedoch nur zum Teil beim Einzelhandel an. Vielmehr profitieren der Dienstleistungsbereich, wie er beispielsweise für Renovierungen benötigt wird, aber auch Urlaubsreisen. Der nach wie vor hohe Stand an Baugenehmigungen lässt zudem den Schluss zu, dass auch weiterhin beträchtliche Mittel in den Immobilienbereich fließen werden“, teilt die GfK mit.
Konsumklima – Stabilisierung
Der Gesamtindikator prognostiziert für April 2014 einen Wert von 8,5 Punkten nach ebenfalls 8,5 Zählern im März. GfK bestätigt ihre im Februar veröffentlichte Prognose, wonach die gesamten privaten Konsumausgaben in 2014 real um 1,5 Prozent steigen werden. Dies wäre eine deutliche Besserung gegenüber 2013, als nach den bislang vorliegenden Daten des Statistischen Bundesamtes ein Konsumwachstum von knapp einem Prozent zu Buche stand.