Von Ende August bis Mitte September wurden im Rahmen der Umfrage laut dem BTE an sechs Wochentagen – darunter zwei Samstage – in 14 Städten (vier Groß-, vier Mittel- und sechs Kleinstädte) insgesamt rund 3.600 Mode- und Schuheinkäufer befragt. Parallel gab es eine bundesweite Online-Befragung bei 570 weiteren Personen.
Die Ergebnisse brachten zutage, was den Menschen besonders auf dem Herzen liegt:
Mehr als die Hälfte der Modekunden stört sich am unattraktiven Erscheinungsbild (Leerstände, schlechter baulicher Zustand, Ramschläden, wenig Grün, zu viel Müll und Dreck). Und fast die Hälfte kritisiert die schlechte Erreichbarkeit der Innenstädte. Das betrifft laut BTE zuerst die Pkw-Kunden, aber auch der ÖPNV wird als zu unpünktlich und zu wenig verlässlich bewertet. Dabei reisten 45% der Befragten mit dem Auto an, 36% mit Bus und Bahn, 10% per Fahrrad und 7% kamen zu Fuß.
Problematisch ist nach Einschätzung des BTE der zweite Problempunkt, weil laut der Befragung im Durchschnitt die Käuferquote bei den Pkw-Kunden mit 43% besonders hoch ist. Wer mit dem ÖPNV anreist, kauft demnach immerhin noch zu 34% Bekleidung, Schuhe und Accessoires. Fahrradfahrer und Fußgänger rangieren mit Kaufquoten von 27 und 22% am Ende.
Zudem kaufen die Pkw-Kunden offenbar überdurchschnittlich viele Teile ein, und zwar 45% zwei bis drei Teile, 12% vier bis fünf Teile und 10% sogar mehr als fünf Teile. Bei Nutzern von Bus und Bahn sind dies immerhin noch 53% (zwei bis drei Teile), 8% (vier bis fünf Teile) bzw. 4% (über fünf Teile). Wer dagegen zu Fuß oder per Fahrrad in die City kommt, kauft so gut wie nie mehr als drei Teile.
Auch im Mode- und Schuhhandel sehen die Kunden zum Teil noch Defizite. Bei der Frage nach den Wünschen der Modekunden an den Handel landete „mehr Events“ mit einer Quote von 40% vorne. Auf den weiteren Plätzen folgen der Wunsch nach schöneren Geschäften (39%), mehr individuelle Stilberatung (36%), bessere Verknüpfung von online- und offline-Angeboten (35%), inspirierendere Sortimente (33%) und mehr Sitzgelegenheiten/Chill-Bereiche in den Geschäften (31%).
Bestätigt hat die Kundenbefragung laut BTE zudem, dass der Modeeinkauf mit einer Quote von fast zwei Drittel nach wie vor den wichtigsten Grund zum Besuch der Innenstädte darstellt. Jeder zweite Modeeinkauf wird dabei mit anderen Aktivitäten gekoppelt wie Arbeit, Behördengänge oder – vor allem am Samstag – Besuche der Gastronomie oder kulturelle Aktivitäten.
Die wichtigsten Daten der BTE-Kundenumfrage sind auf der BTE-Website unter www.bte.de (Rubrik: News) einzusehen. Für weitergehende Informationen können sich Interessenten an BTE-Hauptgeschäftsführer Rolf Pangels wenden. Kontakt: pangels@bte.de.