Die Otto Group erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz in Höhe von 13,4 Mrd. Euro. Das entspricht einem Zuwachs auf vergleichbarer Basis um 3,5%. Die Umsätze im besonders bedeutenden E-Commerce konnten auf vergleichbarer Basis um 4,5% auf 7,7 Mrd. Euro gesteigert werden, in Deutschland um 5,2% auf 5,3 Mrd. Euro. Das leicht unterplanmäßige Umsatzwachstum sei insbesondere auf den ungewöhnlich heißen und langen Sommer in Europa zurückzuführen, der den gesamten Textil- und Möbeleinzelhandel erheblich negativ beeinflusst habe, teilte das Hamburger Unternehmen mit. Zudem habe der bewusste Rückzug einzelner Konzepte der Otto Group aus dem russischen Markt das Umsatzwachstum beschränkt. Die externen Faktoren und die hohen Investitionen insbesondere in die Weiterentwicklung von Otto.de zu einer E-Commerce-Plattform sowie in die logistische Infrastruktur des Konzerns hätten dazu geführt, dass die wesentliche Ergebniskennziffer EBIT von zuvor 388 auf 222 Mio. Euro zurückgegangen ist. „Das zurückliegende Geschäftsjahr war nicht nur von einem schwierigen Marktumfeld gekennzeichnet, sondern auch von hohen Investitionen und großen Fortschritten bei der Weiterentwicklung unserer Geschäftsmodelle“, sagte Alexander Birken, Vorstandsvorsitzender der Otto Group. „Auch wenn wir die angestrebte Wachstumsquote nicht vollständig erreichen konnten, bleiben wir auf Kurs und verfolgen weiter unsere ambitionierten Wachstums- und Ertragsziele.“