Die in der Roadmap aufgeführten Ziele seien eine Fortsetzung des des jahrzehntelangen
Engagements der Otto Group im Sozial- und Umweltbereich, heißt es aus Hamburg. Für die nächsten Jahre nehme sich der Handels- und Dienstleistungskonzern insbesondere die tiefere Lieferkette vor. Zu den Maßnahmen gehören u.a. das Auslisten bestimmter Chemikalien in der Vorstufe, aber auch der Ausbau des Anteils an nachhaltiger Baumwolle aus dem Cotton made in Africa-Programm sowie die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Betrieben mithilfe weiterer Qualifizierungsmaßnahmen.
„Das Bündnis hat eine Zukunft, wenn alle Mitglieder – und ich betone Alle – ihre Kräfte mobilisieren und dort einsetzen, wo die Hebelwirkung am größten ist. Dazu gehört es auch, Kompromisse zu schließen“, erklärt Dr. Johannes Merck, Direktor Corporate Responsibility bei der Otto Group. Eine ausschließlich an Unternehmen gerichtete Erwartungshaltung könne hierbei nicht erfolgreich sein. „Neben den Nichtregierungsorganisationen ist insbesondere die Politik gefordert, die bei den Regierungen der Partnerländern darauf drängen muss, dass bestehendes Arbeitsrecht umgesetzt und gewerkschaftliche Strukturen gestärkt werden“, so Merck weiter.
Um eine Zukunftsfähigkeit des Bündnisses zu gewährleisten, müssten die Bemühungen außerdem darauf konzentriert werden, möglichst viele neue Unternehmen als Mitglieder zu gewinnen.
Die gesamte Roadmap der Otto Group ist auf der Internetseite des Textilbündnis veröffentlicht.