Im Amtsgericht Düsseldorf haben die Gläubiger der Peek & Cloppenburg KG, Düsseldorf (P&C) und der Peek & Cloppenburg Retail Buying GmbH & Co am 24. August dem vorgelegten Restrukturierungsplan zugestimmt. Der Plan war von der Geschäftsführung erarbeitet worden und soll mit Anpassungen an die Marktbegebenheiten für eine wirtschaftlich stabilere Zukunft des Unternehmens sorgen. Im März meldete P&C Insolvenz in Eigenverwaltung an. Das Verfahren begann im Juni. „Wir freuen uns über die Annahme unseres Plans“, sagt Dr. Dirk Andres, Restrukturierungsgeschäftsführer der Peek & Cloppenburg KG.
Der Plan basiert auf einer Investorenvereinbarung mit der Hauptgesellschafterin, die umfangreiche Investitionen zugesagt haben soll. Damit verbunden ist eine weitgehende Beschäftigungssicherung und Standortgarantie für die Peek & Cloppenburg Gruppe Düsseldorf in Deutschland. „Mit der Annahme des Plans durch die Gläubigerinnen und Gläubiger haben wir die wesentliche Grundlage geschaffen, für die Peek & Cloppenburg KG, Düsseldorf eine zukunftsfähige Kapitalstruktur aufzusetzen, sodass wir uns auf die vor uns liegenden operativen Herausforderungen fokussieren können“, sagt Steffen Schüller, Geschäftsführer und CFO von P&C.
Nach der Annahme des Plans und der Einhaltung gesetzlicher Fristen ist die Aufhebung des Insolvenzverfahrens bis Herbst geplant. Diese sei nur noch Formsache, so Dr. Markus Kier, verfahrensleitender Partner der Kanzlei Piepenburg Rechtsanwälte: „Das ist ein üblicher Vorgang, der in Kürze abgeschlossen sein kann.“