Die Peek & Cloppenburg Düsseldorf-Gruppe hat für das Geschäftsjahr 2024 den ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Damit will P&C einen Überblick über die Maßnahmen und Fortschritte entlang der drei Handlungsfelder People & Company, Product & Customer und Planet & Climate schaffen.
In seinen Bemühungen beruft sich P&C auf die im Jahr 2022 festgelegte Nachhaltigkeitsstrategie. Lena Böringschulte, Head of Sustainability, sagt: „Wir legen großen Wert auf Transparenz – sowohl bei unseren Fortschritten als auch bei den Herausforderungen, denen wir begegnen. Wir wissen, dass der Weg zu echter Nachhaltigkeit noch lang ist, doch unser hoher Anspruch prägt unser tägliches Leben. Unser Ziel ist es, nachhaltigere Mode für eine bessere Zukunft zu schaffen – für uns alle.“
Im Themenkomplex People & Company wurden Führungskräfte mit Schulungen und Workshops gefördert. Sie sollen die dadurch definierten Führungsprinzipien im gesamten Unternehmen vorleben. Zudem wurde eine DE&I-Strategie (Diversity, Equity & Inclusion) etabliert, die Vielfalt, Chancengleichheit und Inklusion fördert. P&C hat ein Risikomanagementsystem für Lieferanten für die Achtung der Menschenrechte etabliert. Seit 2003 arbeitet P&C mit Amfori BSCI zusammen und lässt seine Produzenten regelmäßig durch unabhängige Audits auf die Einhaltung sozialer Standards überprüfen. Der Verhaltenskodex für Zulieferer wurde im Einklang mit dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) verabschiedet.
Im Bereich Product & Consumer hat P&C Mindestanforderungen und Standards für Materialien, Lieferketten und Produktionsbedingungen verabschiedet und möchte sie transparent abbilden. Bis Ende 2025 sollen mindestens 20% des Fremd- und Eigenmarkensortiments über anerkannte Nachhaltigkeitszertifikate unabhängiger Dritter verfügen. Produkte sollen zu mindestens 30% aus Materialien bestehen, die diesen Standards entsprechen.
Im Bereich Planet & Climate sollen die Belastung der Modeindustrie auf die Umwelt reduziert werden. P&C setzt dafür auf Ressourcenschonung und Emissionsminderung. Die Treibhausgasemissionen wurden gemäß den international anerkannten GHG-Protokollen in drei Scopes ermittelt. 2023 beliefen sich die Missionen auf 0,3% für Scope 1, auf 4,4% auf Scope 3 und auf 95,3% auf Scope 3. In Scope 1 und 2 befinden sich direkt erzeugte Emissionen wie Strom und Beleuchtung. In Scope 3 sind indirekte Emissionen entlang der Lieferkette zusammengefasst.
Bereits getroffene Maßnahmen sind die Einführung von Master-Polybags, um Verpackungsmaterial zu sparen, und die Umstellung von Pflegeetiketten auf 100% recyceltes Material sowie die Verwendung von Versandboxen und -taschen aus 87% recycelter und FSC-zertifizierter Pappe im Onlinegeschäft.