Bis 2021 habe das Familienunternehmen schon einiges an Verantwortung für Mensch und Natur vorgelebt: „Wir konzentrieren uns immer schon auf recyclefähige oder sehr langlebige Materialien und haben auch bereits seit 2018 einen Nachhaltigkeitsbeauftragten im Unternehmen. Nun sollen alle sehen, dass unser Herz wirklich Grün schlägt“, so Georg Picard, Geschäftsführer Picard Lederwaren GmbH & Co KG. Eine eigene Green Line-Kollektion wird seit 2020 jede Saison um eine neue Serie erweitert – sie besteht aus 100% nachhaltigen Materialien. Zudem ist das Unternehmen seit 2019 Mitglied von Cads – Defined Standards For Shoe Production – die sich weltweit dafür einsetzen, dass Schuhe und Lederwaren nachhaltig, schadstofffrei, umweltverträglich und mit sozialer Verantwortung hergestellt werden. Die Marke lege außerdem seit jeher größten Wert auf faire und sozialverträgliche Arbeitsbedingungen.
Nachhaltigkeit soll weltweit großgeschrieben werden. Daher wird im Werk in Obertshausen mit Solarpanels auf dem Dach eigener Strom produziert und auf dem unbebauten Wiesengrundstück, gegenüber des Hauptgebäudes, seit 2016 eine kleine Bienenfarm mit großer Blumenwiese gepflegt. Das Produktionswerk in Bangladesch ist vielfach ausgezeichnet. Hier wird nicht nur Wert auf Arbeitssicherheit und die Gesundheit der Mitarbeitenden gelegt, sondern auch Perspektiven mit Weiterbildungsprogrammen sowie der Picar- Schule aufgezeigt und geholfen die Jugendarbeitslosigkeit, mit Hilfe von Ausbildung in Handwerksbetrieben, zu verringern.
„Als Lederwarenhersteller sind wir uns unserer Verantwortung und Vorbildfunktion bewusst – und haben darum die ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen unseres Handelns stets im Blick. Mit unseren neuen Nachhaltigkeitszielen wollen wir nochmal klarstellen, dass Nachhaltigkeit für uns eine Investition in die Zukunft und für die nächsten Generationen ist“, so Georg Picard.