Die Handelsspezialisten Timo Renz und Johannes Berentzen von der Münchner Beratung Dr. Wieselhuber & Partner haben laut dem Bericht gemeinsam mit dem Marktforscher Facit Research konkrete Antworten auf die Existenzfragen der Branche gefunden. Auf Basis einer repräsentativen Befragung von insgesamt mehr als 8.000 Kunden haben die Berater herausgefiltert, wo der Handlungsdruck am größten ist. Das Resultat ist eine rote Liste des deutschen Handels, ein Katalog von 50 Unternehmen, die ob der Schnelligkeit und Tiefe der Veränderungen letztlich sogar in ihrer Substanz bedroht sein könnten.
Die Aufstellung, über die die Wirtschaftswoche berichtet, liest sich wie das Mieterverzeichnis einer typischen deutschen Fußgängerzone: Prominente Mode- und Sporthändler wie Wöhrl und Intersport finden sich ebenso auf der Liste wie bekannte Elektronikketten à la Expert oder ElectronicPartner. Eng wird es laut Studie aber auch für Spielzeuggeschäfte von Vedes und Toys ’R‘ Us sowie etliche Möbelhäuser und Buchhändler. Für betroffene Unternehmen „stellt der Umbruch ein substanzielles Geschäftsrisiko dar“, warnt Wieselhuber-Partner Renz. „Wer seine Hausaufgaben nicht macht, wird auf der Strecke bleiben“, ergänzt Studien-Co-Autor Berentzen.
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