So weisen alle Non-Food-Märkte im Schweizer Detailhandel einen Rückgang auf. Daran seien allerdings nicht allein Krisen wie Krieg, Energie und Klima Schuld, auch die Regulierung der Märkte sowie die Inflation prägten das erste Halbjahr. Laut dem Bundesamt für Statistik (BFS) liegt hier die Teuerung im Monat Juni 223 bei 1,7%.
Der Bereich Fashion setzt seinen Erholungskurs fort, ist jedoch noch weit vom Vorpandemiejahr 2019 entfernt. Auch die ungewöhnliche Wettersituation sorgte hier für gebremstes Wachstum: Bis zum Mai wurden verstärkte wärmere und vor Regen schützende Kleidung und Schuhe gekauft, erst ab Juni wurde auf Sommerschuhe gewechselt.
Im Gegensatz dazu bleibt Online-Shopping im aufsteigenden Trend. Hier konnte man per Ende März ein Wachstum von rund 3% beobachten.
Für das Gesamtjahr 2023 erwartet man ein deutlich unterdurchschnittliches Wachstum in der Schweizer Wirtschaft. Im Jahr 2023 soll diese um 1,1% ansteigen, im folgenden Jahr 2024 um 1,5%. Trotz des Schwungs des Frühjahres herrscht weiterhin internationaler Teuerungsdruck. Für das Jahr 2023 wird eine Jahresteuerung von 2,3% erwartet, im Folgejahr eine Teuerung von 1,5%. Gleichzeitig prognostiziert das GfK für das Jahr 2023 eine Arbeitslosenquote von 2,0%, für das Jahr 2024 eine Quote von 2,3%.