Das Unternehmen Handsfree Labs kündigte am 24. Juli an, gerichtlich gegen Skechers vorzugehen. Dem Sneaker-Hersteller wird vorgeworfen, bei der Nutzung der Slip-In-Technologie vorsätzlich vier durch Handsfree Labs gesicherte Gebrauchsmuster sowie zwei Geschmacksmuster verletzt zu haben.
Skechers erklärt, sich gegen diese Anschuldigungen vor Gericht verteidigen zu wollen. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass die Anschuldigungen von Kizik unbegründet sind. Skechers habe eine eigene Hands-Free-Technologie entwickelt und dabei keine Patente verletzt. Skechers-Präsident Michael Greenberg erklärt: „Der Zeitpunkt dieser Klage ist merkwürdig, da sie unmittelbar nach der Ankündigung einer Fusion von Skechers mit 3G Capital im Wert von 9,42 Mrd. Dollar erfolgt ist. Kizik behauptet, dass „das Herzstück der Hands-Free-Schuhe von Skechers“ die patentierten Technologien von Kizik sind, doch Skechers wirbt und verkauft seine Slip-Ins seit Dezember 2021, ohne auch nur einen Brief von Kizik erhalten zu haben. Nach Bekanntgabe der Fusion beauftragt Kizik eine Anwaltskanzlei, die auch von Nike genutzt wird, und greift unsere gesamte Slip-Ins-Produktlinie an.“ Er führt weiterhin aus, dass Hands-Free-Schuhe schon lange im Markt seien und durch diverse Unternehmen weiterentwickelt wurden: „Hands-free-Schuhe gibt es schon seit mindestens einem Jahrhundert. Sie wurden nicht im 21. Jahrhundert in Utah erfunden. Wir sind durch Innovation – nicht durch Nachahmung – zum Marktführer im Bereich der hands-free-Schuhe geworden, indem wir diese Idee mit unserer eigenen Technologie zu einer echten hands-free-Passform weiterentwickelt haben.“