Der Abschluss ist für den 12. September 2025 vorgesehen, vorbehaltlich der Erfüllung der üblichen Bedingungen aus dem Fusionsvertrag vom 4. Mai 2025. Für die Aktionäre von Skechers hat damit auch die entscheidende Phase begonnen: Sie können noch bis zum 5. September, 23 Uhr deutscher Zeit, darüber entscheiden, in welcher Form sie die Gegenleistung für ihre Aktien erhalten. Zur Wahl steht entweder eine reine Barabfindung von 63 US-Dollar pro Aktie oder ein sogenanntes „Mixed Election Consideration“ – bestehend aus 57 US-Dollar in bar sowie einer Beteiligungseinheit an einer neu gegründeten privaten Gesellschaft, die nach Vollzug der Transaktion die Muttergesellschaft von Skechers sein wird. Dieses Modell ist allerdings auf höchstens 20 % der ausstehenden Aktien beschränkt und kann bei Überzeichnung anteilig zugeteilt werden.
„Wir freuen uns, dass wir nun alle erforderlichen Genehmigungen erhalten haben und planen, die Transaktion wie vorgesehen im September abzuschließen“, erklärten Skechers und 3G Capital in ihrer gemeinsamen Mitteilung.
Aktionäre, die keine Wahl treffen, erhalten automatisch die Barabfindung. Genauere Informationen zu Verfahren, Fristen und Wahlmöglichkeiten finden sich im von den Unternehmen veröffentlichten Information Statement/Prospectus.
Mit der Übernahme durch 3G Capital wird Skechers künftig Teil einer neu strukturierten privaten Holding sein. Bestehende Skechers-Aktien verfallen und werden nicht mehr an der New Yorker Börse gehandelt. Beobachter erwarten, dass sich dadurch sowohl die strategische Ausrichtung als auch die Marktposition des Unternehmens langfristig verändern könnten.
3G Capital ist ein international tätiger Investmentfonds mit Sitz in New York und Rio de Janeiro, bekannt für Beteiligungen an Unternehmen wie Anheuser-Busch InBev, Kraft Heinz und Burger King. Das Unternehmen verfolgt traditionell eine stark wertorientierte Investitionsstrategie mit Fokus auf Effizienzsteigerungen.