Das Betriebsergebnis des Unternehmens stieg im dritten Quartal um 37 % auf 1,008 Mrd. Euro (2025: 736 Mio. Euro) und erreichte damit das höchste jemals verzeichnete Niveau in einem Quartal. Dies entspricht einer operativen Marge von 13,9 % (2025: 11,1 %).
Die Bruttomarge des Unternehmens stieg im dritten Quartal um 2,5 Prozentpunkte auf 54,3 % (2025: 51,8 %). Während des Quartals hat Adidas den Großteil seiner US-Zollforderungen in Höhe von rund 200 Mio. Euro erhalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im dritten Quartal um 8 % auf 3,0 Mrd. (2025: 2,7 Mrd. Euro). Im Verhältnis zum Umsatz reduzierten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 0,6 Prozentpunkte auf 40,7 % (2025: 41,3 %).
Bereits nach Bekanntgabe der vorläufigen Zahlen hob Adidas seine Prognose für das Gesamtjahr am 20. Oktober an. Infolge der besser als erwartet ausgefallenen Ergebnisse im dritten Quartal geht das Unternehmen nun davon aus, dass der währungsbereinigte Umsatzanstieg zwischen 9 % und 10 % für das Gesamtjahr 2026 zu einer höheren Profitabilität führen wird. Konkret rechnet Adidas mit einem Zuwachs von 100 Mio. Euro aufgrund der höheren Profitabilität und plant nun die rund 200 Mio. Euro Zollerstattung ein. Angesichts der Profitabilitätsentwicklung hat Adidas beschlossen, im vierten Quartal rund 100 Mio. Euro in Initiativen zu reinvestieren, die künftig einen höheren operativen Leverage ermöglichen. Demzufolge geht Adidas nun von einem Anstieg des Betriebsergebnisses für das Gesamtjahr 2026 auf ein Niveau von rund 2,5 Mrd. Euro (bisherige Prognose: rund 2,3 Mrd. Euro) aus.