Die Rahmenbedingungen in der Einkaufspassage hätten sich in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert, teilt das Unternehmen in einer offiziellen Mitteilung mit Nach dem Auszug mehrerer Ankermieter stehen große Teile der Verkaufsflächen im Erdgeschoss leer.
„Wir haben uns damals bewusst für diesen Standort entschieden, weil wir an das Potenzial einer lebendigen Einkaufspassage geglaubt haben“, erklärt Claudio Minder, Co-CEO von Kybun Joya. Ursprünglich sei geplant gewesen, die ehemalige Stickerei zu einem Zentrum mit verschiedenen Gesundheitsangeboten zu entwickeln. „Leider hat sich das Areal anders entwickelt als ursprünglich vorgesehen und vereinbart.“
Neben den Leerständen verweist das Unternehmen auf eine zunehmend problematische Sicherheitslage. Insbesondere in den Abendstunden hätten Mitarbeitende sowie Kunden wiederholt Situationen als unangenehm oder verunsichernd wahrgenommen. Nach dem Auszug von Coop Ende August habe sich das Sicherheitsgefühl weiter verschlechtert.
„Die Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Mitarbeitenden sowie unserer Kundinnen und Kunden haben für uns oberste Priorität. Wenn sich unsere Mitarbeitenden an ihrem Arbeitsplatz nicht mehr uneingeschränkt sicher fühlen, müssen wir handeln“, so Minder.
Gespräche mit dem Vermieter führten nach Unternehmensangaben zu keiner tragfähigen Lösung. „Unter diesen Umständen verlassen wir das Hamel-Gebäude“, erklärt Minder. Der neue Standort soll zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.