Die Stimmung bei den Ausstellern ist insgesamt gut. International aufgestellte Marken sehen positive Entwicklungen in verschiedenen Märkten, darunter vor allem die USA. Sorge bereitet vielen der deutsche Markt, wo sich der Handel schwer tut und die Nachfrage sowohl bei Verbrauchern als auch bei Händlern hinter den Erwartungen zurück bleibt. Als erfreulich empfinden die Lieferanten die Internationalität der Messe: „Wir haben Kunden aus Israel, Indonesien, Kanada und Asien bei uns begrüßt“, erklärte Martina Denkstein (Alma en Pena, Wonders). Bedenklich fanden einige Unternehmen, dass die Atlanta Shoe Fair fast parallel zur Micam stattfand. Dadurch seien weniger US-amerikanische Händler nach Italien gekommen.
Giovanna Ceolini, Vorsitzende von Assocalzaturifici und Micam, zeigt sich von der Kraft der Micam überzeugt: „Die Qualität und der Erfolg einer Messe lassen sich an zwei Maßstäben messen: ihrer Berufung, Innovationen zu kreieren, und ihrer Fähigkeit, Fachleute aus der ganzen Welt anzuziehen. Zusätzlich zu diesen beiden Variablen setzt die Micam auch einen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und bietet auch eine Gelegenheit zur Wissensvermittlung. Die Veranstaltung im Februar ist nicht nur eine Art jährlicher Check-up für die Schuhbranche, sondern auch eine unverzichtbare Gelegenheit, die Trends in einem Sektor mit einem Wert von über 14 Milliarden Euros und mit mehr als 72.000 Beschäftigten zu sehen, die das Rückgrat der italienischen Fertigungsindustrie bilden.“
Einen ausführlichen Bericht über die Micam lesen Sie in schuhkurier Ausgabe 9.